Nebelfluestern

Nebelfluestern - DesignBlog
Herzlich Willkommen auf meiner Seite.

Ihr seid eingeladen hier zu lesen und zu verweilen. Schaut euch um, begleitet mich ein Stück auf den Spuren meines Lebensweges... Manche sind noch gut sichtbar, andere von Regen und Wind nahezu vollständig verwischt.
Wenn Ihr möchtet, schreibt mich gerne an, fragt nach. Sagt mir, was gefällt, was erschreckt.
Ich verarbeite hier mein bisheriges Leben. Jedoch ist noch nicht jedes Kapitel so weit um hier aufgeschlagen zu werden. Ich bin noch nicht soweit. Über weite Strecken geht es hier um Alkoholismus, die Ehe mit einem Alkoholiker.
Um Verzweiflung, Schuldgefühle, Wut, Angst. Die ganze emotionale Bandbreite.
Vielleicht finde ich über das Verarbeiten meines jungen Erwachsenenlebens und den folgenden 30 Jahren einen Zugang zu meiner Kindheit. Auch da sind einige schwarze Schatten vorhanden.
Sie sind nicht immer präsent, tauchen aber immer wieder in meinen Träumen auf...
Zur Zeit (Stand April 2016) geht es mehr um die Gegenwart, um das hier und jetzt. Ich genieße meine *Freiheit*.
Ja, in gewisser Hinsicht habe ich mich freigeschwommen.
Ganz sicher habe ich mich in den letzten Jahren verändert.
Ich bin selbstbewusster geworden, nehme mich Ernst und wichtig.
Ich weiß was ich will und was ich nicht will.
Warum Nebelflüstern?
Nun, als dieser Blog entstand musste ein Name her.
Doch was passt? Ich schreibe hier noch einen Blog, allerdings passwortgeschützt: Seelenseufzer.
Irgendwann hatte ich aber den Wunsch meine Beiträge zu teilen. Das ging mit den Seelenseufzern nicht. Oft waren die Beiträge sehr persönlich und boten eine große Angriffsfläche, nicht nur an mir, auch an meinen Kindern. Und die müssen und sollen unbedingt geschützt werden.
Ich suchte dann erstmal nach einem Design. Und da gab es hier das Design *Melancholie*.
Dieser Baum und der Nebel dazu passten zu meinem Blogthema.
Nun fand ich es an der Zeit das Design zu wechseln.
Mein Thema ist nicht mehr so neblig, sondern deutlich klarer - zumindest überwiegend.
... meine ersten Beiträge waren schon etwas neblig. Oder meine Stimmung war entsprechend. Grau und Undurchsichtig.
Trotzdem habe und hatte ich immer die Hoffnung auf klare Sicht.
Woher? Ich weiß es nicht. Manchmal fühlte es sich an wie eine Stimme aus dem Nebel...
Ich wusste immer, ich schaffe den Absprung aus dieser Ehe, auch wenn es sehr lange dauerte...
Und ich habe ihn geschafft. Ich bin stolz auf mich.
Ich habe eine wunderschöne Wohnung gefunden, liebevoll eingerichtet. Ich fühle mich hier sehr wohl.
So langsam wird es ein Zuhause. Und die Trauer über die Vergangenheit lässt nach, verblasst.
Ich schreibe hier über mein Leben. Mit Alkohol - in den langen Jahren meiner Ehe und über mein neues Leben ohne Dauerfahne, glasige Augen und schwindende Hirnzellen.
...über meinen wohl immerwährenden Kampf gegen Schuldgefühle und Verurteilungen von außen.

Und natürlich schreibe ich hier über meine Highlights, meine Fortschritte...
Ich habe über die Jahre in mühsamer und oft auch tränenreicher Arbeit meinen Selbstwert entdeckt,
bin mir meiner bewußt geworden und handele entsprechend.
Vom Mauerblümchen zum Vollweib.
(--> den Ausdruck "Vollweib im besten Sinne" schrieb vor vielen Monden eine ganz liebe Person unter mein Nacktbild, welches im Rahmen der Aktion "Schöne Körper" entstanden ist. Damals fand ich das noch etwas befremdlich, nicht beleidigend, aber ich sah mich nicht so. Heute ist das anders, zumindest zeitweise.

Ich habe mittlerweile eine Homestory von mir machen lassen. Es sind wunderschöne Bilder entstanden.
Hey, ich gefalle mir! Finde mich hübsch und attraktiv. Natürlich habe ich auch Problemzonen. Die rücke ich aber nicht in den Vordergrund.
Ich schreibe hier über meinen eigenen Kampf gegen Depressionen und Panikattacken, ans Tageslicht gekommen über eine PTBS (posttraumatische Belastungsstörung)
Ich lasse euch teilhaben an meinen Höhen und Tiefen.
Womit wir schon bei einem großen Anliegen wären:
Ich freue mich über regen Austausch mit anderen Betroffenen Frauen, aber auch über Austausch mit trockenen und nassen Alkoholikern, gerne auch anonym.
Ich wünsche mir allerdings einen respektvollen Umgang miteinander.
Gerne poste ich hier Adressen und Telefonnummern von Beratungsstellen.
Ich bin bedingt durch meine Tätigkeit im Schichtdienst nicht unbedingt der Meetingbesucher. Ich fand online-meetings sehr gut. Angebote hierzu gibt es bei den Anonymen Alkoholikern und bei Al Anon. Das ist die Gruppe für Angehörige und Coabhängige von Alkoholikern.

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