Nebelfluestern

Nebelfluestern - DesignBlog
Wenn für eine Idee die Zeit gekommen ist, ist sie mächtiger als jede andere Kraft der Welt.

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gemeldet am: 10.07.2015 21:13

Meine Wohnung - Mein Schlafzimmer

Weiter geht es mit meinem Schlafzimmer.
Die Story des Kleiderschrankes rückt immer weiter nach hinten.
Ich freu mich an dem Zimmer und den hellen Möbeln.
Und ich bin froh so stur gewesen zu sein. Allerdings kann ich den Hersteller "home affair" absolut nicht empfehlen.
Service und Kundenfreundlichkeit sieht einfach anders aus.





Ich werde euch natürlich auch die Küche zeigen und unsere Essecke. Nur heute nicht.
Übrigens, habe ich den Feiertag mit dem Mann mit dem Bärchenpflaster verbracht.
Was daran besonders ist? Es war der erste Feiertag, den wir zusammen verbrachten!

Euch Allen einen schönen Sonntag Abend und einen guten Start in die neue Woche.

Stephanie 29.05.2016, 20.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: ein Zuhause schaffen

Meine Wohnung - Mein Wohnzimmer

Wie versprochen zeige ich hier ein paar Bilder meiner Dachgeschoßwohnung.
Heute hab ich mich für unsere Wohnwand entschieden.
Ich mag das helle Holz und die Vitrinentüren. Wirkt nicht so wuchtig, zumal wir hier keine 2,50m Deckenhöhe haben.

Stephanie 29.05.2016, 20.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: ein Zuhause schaffen

ein bisschen Zeit ist vergangen...

Mittlerweile habe ich tatsächlich einen Kleiderschrank!
Wurde gestern aufgebaut. GESTERN!
Bestellt wurde der am 1.Oktober letzen Jahres...
Es ist ein ganz neues Wohngefühl. Keine gut gefüllten Wäschekörbe mehr und leere Wände..
Sondern ordentlich eingeräumte Fächer.
Ich wusste gar nicht, dass ich so viele Jeanshosen habe...
Damit ist die Wohnung jetzt ziemlich fertig. Im Schlafzimmer noch den ein oder anderen Deko-Artikel, evtl. noch einen Stuhl. Mal schauen.

Sonst gibt es hier gar nicht so viel zu berichten.
Mein Knie wird langsam besser. Dank einer totalen Umstellung der Schmerzmedikation, einer Außenranderhöhung der Schuhe und einem ärztlichen Attest, was mich für die Pflege als arbeitsunfähig schreibt...
Letzteres ist etwas schwer umzusetzen. Das liegt aber nicht an mir.

Ich habe bemerkt, daß ich zur Zeit sehr wenig Zeit für meine Hobbies habe. Fotografieren, Stricken, Spinnen.
Ein paar Socken, mehr geht nicht. Keine Entspannung am Spinnrad.
Lange Zeit war es das Knie, daß mir zwar viel freie Zeit, aber halt auch Schmerzen beschert hat.
Da stand mir der Sinn nicht nach Stricken.
Und jetzt mit Dienst... Da krieg ich abends kaum noch ein paar Sockenrunden hin und morgens schlaf ich länger.
Ist zur Zeit echt anstrengend, nicht nur vom Bewohnerklientel, sondern auch bzw. vor allem der Rest.
Dienste mit mehr oder weniger qualifiziertem Personal. Alle sind genervt und gestresst, aber machen in dem Trott weiter.
Dazu noch Kompetenzgerangel... Irrsinn.
Ich hatte schon öfters Abwanderungsgedanken, aber noch nie so hartnäckig wie derzeit.
Am Wochenende habe ich frei, da mach ich mal ein paar Bilder hier von meiner Wohnung und ein paar zeige ich auch sicher.

Bis dahin.

Stephanie 24.05.2016, 21.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: unsortiert | Tags: Gesundheit!, ein Zuhause schaffen,

Geburtstag

Ich hatte am Mittwoch Geburtstag. Den 49.
Im Vorfeld kamen natürlich Erinnerungen an den 48. im letzten Jahr.
Damals feierten wir zu zweit im Klosterwald in Arnsburg. Ich wollte den Abend gerade bei einem weiteren Glas Sekt in Ruhe ausklingen lassen, als ein Anruf von Franzi kam. Ich krieg heute noch Gänsehaut... In der Folge gab es eine Einweisung nach § 10...

So sollte der 49. nicht werden.
Um 9 Uhr hatte ich einen Friseurtermin, um 13 Uhr kam Hubertus und wir fuhren in die Eisdiele nach Grünberg. Später am Nachmittag schauten wir uns Schloss Romrod an. Darin befindet sich auch ein Hotel. Wir wollten uns allerdings nur ein bißchen die Füße vertreten.
Das Abendessen gab es dann in der Eule. Ein wunderbares sehr empfehlenswertes Steakhaus.
Den weiteren Verlauf des Abends und der Nacht werde ich hier nicht näher beschreiben. *lach* Verliebte und Liebende unter den Lesern werden mit ihrer Phantasie sicher nahe an die Realität heranreichen.
Ich hatte einen wunderschönen Geburtstag und war/bin überglücklich und dankbar, daß ich jenen mit dem Mann, den ich von ganzen Herzen liebe, verbringen durfte.

Stephanie 22.04.2016, 21.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: Urlaub, Streicheleinheiten für die Seele,

Knie, Kleiderschrank und Blutdruck

Das Knie macht immer noch Kummer. Es wird dick; Bis runter zum Knöchel sind die Schwellungen sichtbar. Treppen laufen geht immer noch nicht richtig. Da *zieht* dann was drin, und wenn ich nicht achtgebe schmerzt es, dass selbst zwei Ibu 800 nichts bringen.
Im Dienst trage ich daher die Kniebandage. Die tut mir einfach gut, auch wenn ich mein Knie eigentlich davon entwöhnen soll

Der zweite Teil der Überschrift *Kleiderschrank*...
Ich warte noch immer. Natürlich hätte ich das ganze Schlafzimmer zurückgeben und mir ein anderes aussuchen können. Da gibt es ein Problem bei: Mir gefällt dieses cremeweiße Schlafzimmer mit seinen Arabesken. Ich WILL kein anderes.
Jetzt wurde ein bißchen umgestellt, weil der große 5-Türer nicht durchs Treppenhaus geht und nicht auseinander zu nehmen ist. Für das Highboard gilt das gleiche.
Nun gibt es einen 4-Türer und einen 3-Türer.

Blutdruck war jetzt ganz doof. Ich nehme seit meiner Gießener Zeit Ramipril. Letztes Wochenende spielte der Blutdruck dennoch verrückt. Von jetzt auf gleich auf 200 und der untere immer so zwischen 100 und 120 am schwanken.
Natürlich war mein Notfallmedikament aus. Mit Hilfe des ärztlichen Notdienstes und noch mehr Ramipril hab ich den Druck zumindest mal aus diesem *akut Schlaganfallgefährdet Bereich* senken können. Beim Hausarzt gab es dann eine Erhöhung vom Ramipril am Abend und Nachschub am Notfallmedikament.
Jetzt messe ich mehrmals am Tag. Zufrieden bin ich noch nicht. Ich werde aber noch ein paar Tage weiter messen und dann nochmal den Hausarzt aufsuchen.

Stephanie 22.04.2016, 21.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: aus dem Bauch heraus | Tags: Gesundheit!, ein Zuhause schaffen,

In eigener Sache

Ich werde immer mal wieder um das Passwort für die Seelenseufzer gebeten. Das wird immer ein ganz geschützter Bereich bleiben. Aus dem Wunsch meine Geschichte zu teilen und mich und besonders die, die mir nahestehen zu schützen ist das Nebelfluestern hervorgegangen. Bitte akzeptiert, dass ich das Passwort für die Seelenseufzer den Herzbewohnern gebe und sonst keinem. Vielen Dank und liebe Grüße Stephanie

Stephanie 29.03.2016, 21.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heute

Der 27. März

Der 27. März ist für mich immer ein besonderer Tag. Ein Tag von der Sorte, den man nicht vergisst.
Es gibt mehr solcher Tage. Die Geburtstage der Kinder, der Tag an dem man die erste Liebe trifft, der Tag an dem man die große Liebe kennenlernt.
Hochzeitstag. Obwohl der für mich gar nicht mehr wichtig ist. Er hat seine Bedeutung verloren.

Der 27. März ist ein anderer Tag. Er hat mein Leben für immer verändert und ab dem Tag war ich kein Kind/Teenie mehr, sondern halbwegs erwachsen. Quasi von einer Minute zur anderen.
Heute vor 35 Jahren ist meine Mama gestorben, zwei Wochen vor ihrem 54. Geburtstag. Einfach so, von jetzt auf gleich. Ich stand daneben...

In den letzten Jahren ist dieser Tag schwerer geworden. Hängt vielleicht damit zusammen, daß ich so langsam in das Alter komme. Schon komisch.

Und obwohl das heute 35 Jahre sind, weiß ich noch genau, was ich anhatte, was es zu Mittag gab. Selbst an das Dekor auf der roten Salatschüssel kann ich mich noch erinnern...
Das Wetter...
Doch, der 27. März ist ein besonderer Tag.

Stephanie 27.03.2016, 19.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: aus der Erinnerung | Tags: Gedenken, ,

Geschichten vorlesen lassen...

... von dem zauberhaften Abend habe ich mir CD´s mitgebracht.
Michaele Scherenberg erzählt darauf Geschichten und Märchen. So toll und fesselnd. Dabei kann ich entspannen. Wenn ich dabei noch spinnen kann, ist die Welt für mich in Ordnung, bzw. auf dem Weg dorthin.
Ich kann beim Spinnen wunderbar abschalten, die Gedanken fließen lassen, kommen und gehen lassen. Dazu eine Geschichte, ein Märchen oder entsprechende Musik. Wunderbar.
Für Yoga und diese Entspannungsübungen, die es auf CD ebenfall zu kaufen gibt, bin ich nicht geeignet. Ich hab da meinen eigenen Rhythmus.

Bei so einer entspannenden Spinnstunde kam mir die Tage eine Idee. Nein, nicht nur eine Idee. Es ist mehr. Ich habe eine Entscheidung getroffen.
Ich hab ganz viel Wolle. Viel selbstgesponnen und mit Pflanzen gefärbt, Reste von meinen Strickobjekten. Wobei Reste: Meist sind es zwischen 200 und 500 Gramm. Die schaue ich durch, vielleicht sogar morgen schon und dann werde ich mich von einem Großteil trennen. Reste bleiben nur noch für zeitnah geplante Projekte hier. Und auch da nur bestimmtes Gefussel.
Ich krieg Platz, wenn auch nicht auf den ersten Blick sichtbar. Ich freu mich schon aufs Sortieren.

Und noch ein paar Gedanken aus dem alten Lebensbereich:
Er hat eine Langzeittherapie angefangen und nach einer Woche abgebrochen. Das Haus war wohl christlich geführt und in einigem sehr eigen. Ich wäre wahrscheinlich auch nicht dageblieben. Unterm Strich bleibt allerdings Therapieabbruch...
Zur Zeit scheint er trocken. Er sortiert sein Leben neu, renoviert im Haus, hat Ideen zur Einrichtung und setzt diese um. Es hört sich gut an, allerdings habe ich Zweifel. Die werde ich nach den Erfahrungen der letzten Jahre wohl auch nicht mehr loswerden.
Diese Zweifel teile ich mir mit meiner Großen...

Ich mache die Kiste hier mal aus. Da liegt noch ein Islandpullover mit begonnener Passe. Den würde ich gerne heute Abend noch fertig bekommen.
Euch allen einen schönen Abend und eine friedliche Nacht.

Stephanie 26.03.2016, 19.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: unsortiert | Tags: Geschichten, Märchen, mir Gutes tun,

Das Knie... eine Neverending Story?

Ich habe das Knie als Überschrift gewählt, einfach weil es immer noch aktuell ist - obwohl seit dem letzten Eintrag 6 Wochen ins Land gegangen sind...
Die OP ist gut verlaufen und nach ein paar Tagen konnte ich auch wieder nach Hause. Mit Unterarmgehstützen und Einschränkungen was die Belastung betrifft, jedoch mit deutlich weniger Beschwerden.
Ganz weg sind die Beschwerden nicht und gerade in den letzten beiden Wochen waren sie eher wieder zunehmend. Es knackt im Gelenk, schmerzt teilweise ohne Belastung und *in die Knie gehen* ist gar nicht.
Dennoch will ich Dienstag einen Arbeitsversuch starten und schauen, was es *aushält*.
Notfalls muss/sollte der Orthopäde eine Idee haben.

Was es sonst noch gab? Mein großes Tochterkind war für eine Woche zu Besuch. War richtig schön. Manchmal turbulent, aber dennoch schön.
Die beiden Stubentiger haben sich ebenfalls gefreut, auch wenn in der Woche für beide Kastrieren auf dem Terminer stand.
Jetzt muss ich nicht mehr so mit Argusaugen drauf schauen, ob Frodo in Maya noch seine Schwester sieht oder mehr...

Mein Kleiderschrank... auch so eine Neverending Story... Er ist noch nicht geliefert worden. Ich lebe immer noch aus den Waschkörben.
Es zeichnet sich allerdings eine Lösung ab. Ich werde berichten, wenn die Waschkörbe geleert werden.

Wie es mir geht?
Erstaunlich gut. Zwar nervt mich mein Knie und das zuppelt schon ganz schön an den Nerven. Ich versuche mich davon aber nicht so runterziehen zu lassen. Ich schaue, daß ich mir zwischendurch immer mal was Gutes tue und versuche meiner derzeitigen Bewegungsarmut was Gutes abzugewinnen.
So habe ich in den letzten Wochen viel gelesen. Die Highland-Saga von Diana Gabaldon hat mich zur Zeit gefesselt. Die Geschichte von Jamie und Claire... Ich finde sie so schön geschrieben.
Dann war ich einen Abend auf einem GeschichtenFestival. Ich habe vier Geschichtenerzählerinen gelauscht und mich verzaubern lassen. Es gab dazu noch ein märchenhaftes Büffet... Ich hab fast meine Beschwerden im Knie vergessen.

Stephanie 26.03.2016, 19.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: Knie, Feiertage, Rückblick, Wünsche,

Nun ist es amtlich:

Ich muss ins Krankenhaus. Stationär.
Mein linkes Knie muss operiert werden.
Der Meniskus ist ordentlich eingerissen, eine Cyste ist vorhanden und ein Gangliom hat sich auch gebildet.
Das eine ist an der Innenseite tastbar, der Rest in der Kniekehle...
Termin nächste Woche.
Ob mir das Recht sei? Nein, natürlich nicht. Die Alternative ist mir allerdings noch weniger recht. Ich finde mich mit 48 für eine Kniegelenksprothese noch viel zu jung. Und die droht mir, wenn ich jetzt nichts machen lasse.
Ernsthaft habe ich das *nichts machen lassen* nie in Erwägung gezogen: Ich habe große Schwierigkeiten beim Auto fahren. Und Treppen steigen geht so gar nicht. Selbst im Kinderschritt sind die Stufen eine Qual.
Ambulant geht auf Grund des Befundes nicht und weil ich alleinerziehend bin...
Nun denn. Ich werde die Zeit überstehen und hoffe inständig, dass ich eine liebe Patientin bin und nicht die Pflegefachkraft, die es erwischt hat...

Stephanie 12.02.2016, 21.22| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Heute | Tags: Höhen und Tiefen

Fotoshooting - Homestory

Das Bild zum letzten Beitrag stammt aus einem Foto Shooting welches ich hier bei mir hatte. Die tolle Manuela Jäger Müller hat mich einen Vormittag lang besucht, begleitet und im Bild festgehalten.
Ich bin vom Ergebnis sehr begeistert und auch ein bißchen stolz auf mich.
Für mich ist dieses Shooting das Ausrufezeichen hinter den Startlöchern in meine Zukunft.
Eine logische Folge eines langen manchmal holprigen Lebensweges.
Angefangen mit seinem Herzinfarkt, über einen Suizid im beruflichen Umfeld, der mich nach Gießen in die psychosomatische Klinik führte.
Dort dann das bewußt werden meiner selbst, meiner Bedürfnisse, Wünsche, meines Wertes...
Zurück in Beruf und Alltag, immer in Aufbruchstimmung, wartend auf den richtigen Zeitpunkt... (den es so wohl gar nicht gibt)
Zwischendurch das Shooting für "Schöne Körper" - auch mit Manuela.
Nochmal eine depressive Phase, und allerlei gesundheitliche Einschränkungen...
Dann die große Veränderung: Wohnung, Umzug.
Ich habe mich verändert. Das sieht man mir an und das darf man auch sehen.

Stephanie 11.02.2016, 17.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: Fotoshooting, Ausrufezeichen,

" Nachtrag " - oder so

Wo fange ich an?
Das neue Leben fühlt sich gut an. Die Wohnung, die Ruhe. Entspannen können.
Ich wusste gar nicht wie verkrampft ich in den letzten Jahren war.
Und das obwohl noch oft die Vergangenheit in die Gegenwart ragt.
Es ist eben nicht so einfach 30 Jahre abzuhaken. Und so manches ist sicherlich auch Gewohnheit. Oder falsch verstandene Verantwortung. Egal, ob man sie hat, sie einem untergejubelt wird, oder - im schlimmsten Fall - man nach ihr greift, eben aus Gewohnheit.
Es ist mir eben nicht egal, wenn ich am 23. in die alte Wohnung komme und dort stehen 7 Flaschen Wodka und etliche Flaschen Rotwein aufgereiht. Es geht mich nichts an, aber es ist mir nicht egal. Es tut mir sogar weh. Immer noch. Es ist mir unbegreiflich wie man sein Leben derart mißbrauchen kann.
Für die Kinder war das auch nicht schön zu sehen.
Sie haben keine Erwartungen mehr an ihren Vater...
Und er? Er hat sich in den ersten Januartagen einen Welpen geholt. Einen irischen Wolfshund. Warum? Weil er immer schon einen haben wollte.
Was er dabei vergessen hat, ist daß ein Welpe Arbeit macht, nicht stubenrein ist und mehrmal am Tag raus muss.
Das lässt sich nicht mit Gammeln auf dem Sofa, ungewaschen und sehr durstig vereinbaren...
Nun ist es nicht so, daß er nicht daruf hingewiesen wurde, daß er mit dem Hundekind schlicht überfordert ist und dem Tier überhaupt nicht gerecht wird.
Das musste er aber versuchen, und nach ein paar Wochen einsehen.
Sehr hilfreich und anschaulich waren dabei sicher die Hundehaufen, die auf der gesamten Etage verteilt waren und vor sich hin stanken - von Hundpippi ganz zu schweigen.
Ich habe das Tier dann in meinem Urlaub zurück zum Züchter gebracht. Warum ich? Er war gesundheitlich nicht dazu in der Lage...
Ich hab dann unseren Hausarzt angerufen, ihm das ganze Elend geschildert und um Hilfe ersucht.
Das war gar nicht so einfach, weil alle sinnvolle Hilfe als nicht notwendig abgelehnt und abgebloggt wird.
Irgendwann kam er dann doch zu der Entscheidung einen freiwilligen Versuch zu starten um vom Suff wegzukommen.
Da ist er zur Zeit. Zur Entgiftung mit geplanter und beantragter Langzeittherapie. Schauen wir mal. Ich hab mittlerweile keine Erwartungen mehr. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Hält er durch, ist es gut. Wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern.
Es ist seine letzte Chance, die ich noch mit unterstütze, zusammen mit meinem Jüngsten. Der ist zur Zeit im alten Zuhause und versorgt die Tiere und die Blumen.
Nur die ganzen leeren Flaschen, die räumen wir nicht weg.

So, nun ist hier wieder grob alles aktuell.
Das heißt nicht ganz: Ich hab mir wohl am linken Knie einen Meniskusschaden zugezogen. Morgen geht es zur Besprechung der weiteren Therapie...
Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Stephanie 11.02.2016, 17.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: aus der Erinnerung | Tags: Depressionen, Aufbruch, einrichten,

Weihnachten und die ersten Wochen 2016

Ich weiß, ich hab hier noch ein paar Beiträge offen.
Weihnachten, Alkohol in rauhen Mengen, Hundekind, Herzklabaster

Ich brauch aber noch ein paar Tage zum ordnen und sortieren. Die letzten Tage waren heftig und aufwühlend.
Mir geht es dennoch gut. Ich brauch nur ein bißchen Zeit.

Stephanie 31.01.2016, 20.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alte Verhaltensmuster | Tags: sich was Gutes tun, Suchtverhalten,

Die ersten Tage im neuen Jahr

Seit Donnerstag gehe ich wieder arbeiten.
Vollzeit plus...
Plus weil es gleich mit Bereitschaftsdienst am Wochenende losging.
So gar kein langsamer Wiedereintritt ins Berufsleben.
Das stand man mir zu. Nach einer Stunde jedoch, meinte man ich sei doch ein alter Hase im Job und würde das mit links machen...
Nun denn.
Schauen wir mal.
Die Angebote, die mir meine PDL unterbreitete konnte sie gar nicht umsetzen. Akuter Personalmangel. Ganze 7 Fachpflegekräfte sind wir noch im Haus...

Stephanie 10.01.2016, 18.24| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: Arbeitsalltag

Ein wunderschönes Jahr 2016 liegt vor uns!

Ich wünsche Allen ein Frohes Neues Jahr!
Lebt es!

Wir haben hier ganz still und leise gefeiert und uns das Feuerwerk der anderen angesehen.
Es gab wie immer Dinner for One, den Silvesterpunsch...
Bleigiessen hatten wir auch.
Nun schau ich mal, daß meine Kids was zu essen bekommen.
Meine Große ist seit einer Woche hier! Morgen fährt sie wieder nach Köln zurück.
Dann habe ich sicher mehr Lust und Zeit hier zu schreiben. Es gibt ja ein bißchen was zu berichten.

Euch nochmal alles Gute und Liebe für 2016.
Bleibt gesund! Werdet gesund!

Stephanie 01.01.2016, 14.36| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: zukunftsorientiert | Tags: Feste feiern, Neubeginn,